Nachtkuss

Der Mond steht halb zum Schlaf geneigt
Nicht eine Wolke schwebt davor
Stille ist’s
und nur dein Atem
nahe neben meinem Ohr

Dunkel fallen Nacht und Schatten
decken stumm
die Straße zu
Schweigend
stehen die Laternen
nah in meinem Arm gehst du

Lautlos gleiten Nacht und Sterne
mit uns durch die Ewigkeit
Küss mich
unsre Welt schwebt leise
über einem
Meer der Zeit.